Umsatzsteuer
Kleinunternehmer:in – brauche ich überhaupt Umsatzsteuer?
3 Min. Lesezeit
Wenn dein Jahresumsatz unter der Grenze liegt (55.000 € brutto – also das, was du tatsächlich verrechnest), kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen. Das macht vieles einfacher.
Was bedeutet das konkret?
- Du weist auf deinen Rechnungen keine Umsatzsteuer aus.
- Du ziehst im Gegenzug keine Vorsteuer aus deinen Einkäufen ab.
- Du musst in der Regel keine laufende UVA abgeben (Ausnahme: Reverse-Charge-Einkäufe aus dem Ausland).
Die Grenze und die 10-%-Toleranz
Die App überwacht deinen Umsatz laufend gegen die Grenze von 55.000 €. Überschreitest du sie um höchstens 10 % (bis 60.500 €), bleibt die Befreiung bis Jahresende – ab dem Folgejahr gilt dann die Regelbesteuerung. Überschreitest du mehr als 10 %, wird bereits der übersteigende Umsatz steuerpflichtig. Du bekommst rechtzeitig einen Hinweis, bevor es knapp wird.
Vorteil und Nachteil
Der Vorteil: weniger Bürokratie, und du bist für Privatkund:innen oft günstiger. Der Nachteil: Bei großen Anschaffungen kannst du dir die Vorsteuer nicht zurückholen.
Tipp: Nicht sicher, was für dich besser ist? Der Steuer-Assistent ordnet deinen Umsatz automatisch ein. Bei größeren Investitionen lohnt sich ein kurzer Check mit einer Steuerberatung.
Allgemeine Information zur Bedienung der App, keine individuelle Steuerberatung. Angaben ohne Gewähr.
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