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Umsatzsteuer

Umsatzsteuer & UVA – einfach erklärt

5 Min. Lesezeit

Umsatzsteuer (USt) ist die Steuer, die auf fast allen Verkäufen liegt – meist 20 %. Du kassierst sie von deinen Kund:innen und führst sie ans Finanzamt ab. Im Gegenzug holst du dir die USt aus deinen Einkäufen (die „Vorsteuer“) zurück.

Was ist die UVA?

UVA steht für Umsatzsteuer-Voranmeldung. Das ist die regelmäßige Meldung ans Finanzamt: Wie viel USt hast du eingenommen, wie viel Vorsteuer hattest du, und was ergibt sich daraus? Die Differenz zahlst du – oder bekommst sie zurück.

Wie oft muss ich melden?

  • Bis 55.000 € Umsatz (brutto): meist gar keine laufende UVA (Kleinunternehmer:in).
  • 55.000–100.000 €: vierteljährlich – Frist ist der 15. des zweitfolgenden Monats.
  • Über 100.000 €: monatlich.

Du musst dir das nicht merken: Der Steuer-Assistent bestimmt deinen Rhythmus automatisch aus deinem Umsatz, und der Fristen-Radar erinnert dich rechtzeitig an jede Meldung.

Ausnahme für Kleinunternehmer:innen

Kaufst du Leistungen von ausländischen Anbietern (OpenAI, Google Ads, AWS …), schuldest du dafür die Umsatzsteuer selbst („Reverse Charge“) – auch als Kleinunternehmer:in, und ohne Vorsteuerabzug. Die App erkennt solche Belege und sagt dir, wann deshalb doch eine UVA fällig ist.

Was die App für dich tut

Aus deinen erfassten Belegen berechnet die App laufend deine UVA und stellt sie prüfbereit bereit – inklusive der Kennzahlen fürs FinanzOnline-Formular. Du kontrollierst und gibst ab.

Tipp: Erfass deine Belege zeitnah, dann stimmt deine UVA immer automatisch – ganz ohne Rechnen.

Allgemeine Information zur Bedienung der App, keine individuelle Steuerberatung. Angaben ohne Gewähr.

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